Rechtsanwaltskanzlei Familienrecht Fürth

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Familienrecht

Kinder

1. Umgangsrecht für Väter

Wer?

Umgang hat immer derjenige Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt. Lebt das Kind bei der Mutter, dann hat der Vater ein Umgangsrecht.

 

Wann – Wie oft?

Wie häufig und wie lange der Umgang ist, hängt u. a. vom Alter des Kindes und von der Entfernung zum Wohnort des Kindes ab. Hier gilt die Faustregel: 14-tägiges Umgangsrecht von Freitagabend bis Sonntagabend und die Hälfte der Ferien für ältere Kinder. Bei Säuglingen und Kindern bis zum Kindergartenalter sollte der Umgang kürzer, dafür jedoch häufiger stattfinden. Bewährt haben sich Umgänge von 3 x wöchentlich für eine Stunde. Vom Kindergartenalter bis zum Eintritt in die Schule ist ein häufiger und evtl. kürzerer Umgang ebenso sinnvoll. In der Regel ist hier ein wöchentlicher Umgang am Wochenende für einen Tag am besten. Entscheidend ist dabei, wie innig das Verhältnis zwischen Vater und Kind ist. Ein Vater, der längere Zeit mit dem Kind zusammengelebt hat und mit dem Umgang auch von klein auf vertraut ist, kann sein Kind sicher auch über das Wochenende sehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für alle Umgänge ist die Entfernung zwischen dem Wohnort des Vaters und dem des Kindes. Schließlich muss derjenige, der den Umgang wahrnimmt, das Kind abholen und auch wieder zurückbringen. Manche Eltern einigen sich hier auch so, dass eine Strecke der Vater und eine die Mutter übernimmt. Der Vater muss dabei überlegen, welche Fahrstrecke er seinem Kind zumuten will. So macht ein wöchentlicher Umgang für einen Tag wenig Sinn, wenn dabei Fahrtstrecken von einer Stunde hin und einer Stunde zurückzulegen sind. Dann sitzt das Kind zwei Stunden im Auto. Grundsätzlich ist beim Umgang auf das Wohl des Kindes Rücksicht zu nehmen.

Wie?

Umgang bedeutet immer, dass der Umgang vorwiegend selbst wahrgenommen werden soll. Schließlich geht es darum, das Verhältnis zum Kind zu festigen und gemeinsame Zeit mit dem Kind zu erleben. Ein Umgang macht also keinen Sinn, wenn der Vater am Wochenende arbeitet. Wenn das Kind dann bei der Oma oder bei der neuen Freundin untergebracht wird und der Vater längere Zeit unterwegs ist, dann kann die Mutter hier schon etwas dagegen haben.

Wer hilft?

Am sinnvollsten ist es, wenn sich die Eltern über den Umgang einigen. Dann fühlt sich das Kind auch wohl. Ist dies jedoch nicht möglich, dann kann zunächst Hilfe beim Jugendamt gesucht werden. Dieses versucht ebenfalls zwischen den Eltern zu vermitteln und eine Vereinbarung zu erreichen. Hilft auch das nicht, dann bleibt nur noch der Weg zum Gericht. Die Gerichte werden bei einem Antrag auf Regelung des Umgangs so schnell wie möglich einen Termin zur mündlichen Verhandlung ansetzen. In diesem kann dann der vorläufige Umgang für die nächsten Monate geregelt werden. Eine langfristige Umgangsregelung soll dann jedoch ebenfalls gefunden werden, da es auch im Sinne des Kindeswohls nicht gut ist, wenn sich die Eltern jährlich bei Gericht treffen.

2. Umgangsrecht für Mütter

Wer?

Umgang hat immer derjenige Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt. Lebt das Kind beim Vater, dann hat die Mutter ein Umgangsrecht.

Wann – Wie oft?

Wie häufig und wie lange der Umgang ist, hängt u. a. vom Alter des Kindes und von der Entfernung zum Wohnort des Kindes ab. Hier gilt die Faustregel: 14-tägiges Umgangsrecht von Freitagabend bis Sonntagabend und die Hälfte der Ferien für ältere Kinder.. Bei Säuglingen und Kindern bis zum Kindergartenalter sollte der Umgang kürzer, dafür jedoch häufiger stattfinden. Bewährt haben sich Umgänge von 3 x wöchentlich für eine Stunde. Vom Kindergartenalter bis zum Eintritt in die Schule ist ein häufiger und evtl. kürzerer Umgang ebenso sinnvoll. In der Regel ist hier ein wöchentlicher Umgang am Wochenende für einen Tag am besten. Entscheidend ist dabei, wie innig das Verhältnis zwischen Mutter und Kind ist. Eine Mutter, die längere Zeit mit dem Kind zusammengelebt hat, kann ihr Kind sicher auch über das Wochenende sehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für alle Umgänge ist die Entfernung zwischen dem Wohnort der Mutter und dem des Kindes. Schließlich muss derjenige, der den Umgang wahrnimmt, das Kind abholen und auch wieder zurückbringen. Manche Eltern einigen sich hier auch so, dass eine Strecke der Vater und eine die Mutter übernimmt. Die Mutter muss dabei überlegen, welche Fahrstrecke sie ihrem Kind zumuten will. So macht ein wöchentlicher Umgang für einen Tag wenig Sinn, wenn dabei Fahrtstrecken von einer Stunde hin und einer Stunde zurück zu bewältigen sind. Dann sitzt das Kind zwei Stunden im Auto. Grundsätzlich ist beim Umgang auf das Wohl des Kindes Rücksicht zu nehmen.

Wie?

Umgang bedeutet immer, dass der Umgang vorwiegend selbst wahrgenommen werden soll. Schließlich geht es darum, das Verhältnis zum Kind zu festigen und gemeinsame Zeit mit dem Kind zu erleben. Ein Umgang macht also keinen Sinn, wenn die Mutter am Wochenende arbeitet. Wenn das Kind dann bei der Oma oder bei Bekannten untergebracht wird und die Mutter längere Zeit unterwegs ist, dann kann der Vater hier schon etwas dagegen haben.

Wer hilft?

Am sinnvollsten ist es, wenn sich die Eltern über den Umgang einigen. Dann fühlt sich das Kind auch wohl. Ist dies jedoch nicht möglich, dann kann zunächst Hilfe beim Jugendamt gesucht werden. Dieses versucht ebenfalls, zwischen den Eltern zu vermitteln und eine Vereinbarung zu erreichen. Hilft auch das nicht, dann bleibt nur noch der Weg zum Gericht. Die Gerichte werden bei einem Antrag auf Regelung des Umgangs so schnell wie möglich einen Termin zur mündlichen Verhandlung ansetzen. In diesem kann dann der vorläufige Umgang für die nächsten Monate geregelt werden. Eine langfristige Umgangsregelung soll dann jedoch ebenfalls gefunden werden, da es auch im Sinne des Kindeswohls nicht gut ist, wenn sich die Eltern jährlich bei Gericht treffen.

3. Umgang der Großeltern oder Dritter

Auch Großeltern oder andere Personen, die mit dem Kind ein gutes Verhältnis haben, können ein Umgangsrecht haben. Trennen sich die Eltern und zieht z. B. die Mutter in einen anderen Ort, so hat der Vater grundsätzlich ein Umgangsrecht. Es kann z. B. sein, dass das Kind während des Zusammenlebens der Eltern auch oft bei den Großeltern war oder von diesen betreut wurde. Dann hat das Kind ein besonders gutes und inniges Verhältnis zu seinen Großeltern. Hat nun nur noch der Vater Umgang, dann verliert das Kind eine wichtige Bindung. Deshalb ist im Gesetz vorgesehen, dass auch Großeltern oder andere Dritte, die mit dem Kind zusammengelebt oder auf eine andere Weise eine Verbindung aufgebaut haben, ein Umgangsrecht haben. Dieses hat sicher nicht den Umfang wie das Umgangsrecht eines der beiden Elternteile. Die Jugendämter und die Gerichte sind hier auch etwas vorsichtig. Grundsätzlich ist es für das Kind wichtig, Kontakt zu beiden Eltern zu haben. Ein Umgangsrecht von Großeltern wird daher weit weniger häufig verlangt oder durchgesetzt.

4. Welcher Umgang in welchem Alter?

Hier gilt die Faustregel: 14-tägiges Umgangsrecht von Freitagabend bis Sonntagabend und die Hälfte der Ferien für ältere Kinder. Bei Säuglingen und Kindern bis zum Kindergartenalter sollte der Umgang kürzer, dafür jedoch häufiger stattfinden. Bewährt haben sich Umgänge von 3 x wöchentlich für eine Stunde. Vom Kindergartenalter bis zum Eintritt in die Schule ist ein häufiger und evtl. kürzerer Umgang ebenso sinnvoll. In der Regel ist hier ein wöchentlicher Umgang am Wochenende für einen Tag am besten. Entscheidend ist dabei, wie gut das Verhältnis zwischen dem Elternteil und Kind ist. Ein Elternteil, der längere Zeit mit dem Kind zusammengelebt hat und den Umgang von klein auf vertraut ist, kann sein Kind sicher auch über das Wochenende sehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für alle Umgänge ist die Entfernung zwischen dem Wohnort des Elternteils und dem des Kindes. Schließlich muss derjenige, der den Umgang wahrnimmt, das Kind abholen und auch wieder zurückbringen. Manche Eltern einigen sich hier auch so, dass eine Strecke der Vater und eine die Mutter übernimmt. Der Elternteil muss dabei überlegen, welche Fahrstrecke er seinem Kind zumuten will. So macht ein wöchentlicher Umgang für einen Tag wenig Sinn, wenn dabei Fahrtstrecken von einer Stunde hin und einer Stunde zurück zu bewältigen sind. Dann sitzt das Kind zwei Stunden im Auto. Grundsätzlich ist beim Umgang auf das Wohl des Kindes Rücksicht zu nehmen.

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